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Referendariat im Themenbereich Asylpolitik und Asyleinzelfallarbeit

Berlin
Vollzeit
Ausbildung/Trainee

Wir suchen dich

Wir bieten dir im Rahmen deines Referendariats einen spannenden Einblick in die Arbeit einer international tätigen Menschenrechtsorganisation. Du bekommst die Möglichkeit, deine Rechtskenntnisse im Bereich des Asyl- und Aufenthaltsrechts zu vertiefen und einen Einblick in die Lobby- und Pressearbeit einer großen Menschenrechtsorganisation zu erhalten. Es handelt sich nicht um ein allgemeines Traineeship.

Das juristische Referendariat ist eine zweijährige praktische Ausbildung für das zweite Staatsexamen in Deutschland. Wir können deine Bewerbung nur berücksichtigen, wenn du diese Ausbildung aktuell an einem deutschen Gericht absolvierst. Leider können wir vergleichbare Qualifikationen aus dem Ausland nicht anerkennen, da das offizielle Referendariat in Deutschland Voraussetzung für eine Wahlstation bei uns ist.

Deine Aufgaben

  • Du erstellst Asylgutachten für Gerichtsverfahren.
  • Du arbeitest an Stellungnahmen zu aktuellen Gesetzesentwürfen.
  • Du recherchierst zu verschiedenen Rechtsfragen im Bereich des Asyl- und Aufenthaltsrechts – auf nationaler, europarechtlicher und völkerrechtlicher Ebene.
  • Du bereitest Lobbyvorgänge vor, z. B. durch die Zusammenstellung von Informationen aus Archiv und Datenbank sowie das Verfassen von Textentwürfen.
  • Du unterstützt bei der Öffentlichkeitsarbeit, z.B. durch Entwürfe für Webtexte, Texte für das Amnesty-Journal, Pressemitteilungen, Social Media-Postings oder Gastbeiträge in Zeitungen.
Ein*e Referendar*in wird von zwei bis drei Referent*innen betreut und wird neben der Arbeit im Bereich Asylrecht und Asylpolitik die Möglichkeit haben, an anderen Themengebieten bzw. zu bestimmten Regionen zu arbeiten.

Was du mitbringen solltest

  • Du absolvierst derzeit dein Rechtsreferendariat und bist auf der Suche nach einer Wahlstation.
  • Du bringst Vorkenntnisse im Bereich des Asyl- und Aufenthaltsrechts mit – ebenso wie entsprechende Kenntnisse im Europarecht und Völkerrecht.
  • Du interessierst dich politisch für Menschenrechtsthemen und für die Arbeit in einer großen Mitgliederorganisation.
  • Du bist formulierungssicher in der deutschen Sprache und deine Kenntnisse der englischen Sprache sind sehr gut in Wort und Schrift.
  • Du denkst strukturiert und vernetzt, bist flexibel und arbeitest gerne eigenständig.

Was wir bieten

  • Einen Arbeitsplatz mit einem abwechslungsreichen, breit gefächerten Aufgabenspektrum
  • Mitarbeit innerhalb einer bedeutenden Menschenrechtsorganisation
  • Zusammenarbeit mit engagierten Teams und Kolleg*innen
  • Freiraum für Eigeninitiative sowie Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten
  • Flexible und familienfreundliche Arbeitszeiten durch Gleitzeit und Homeoffice-Möglichkeiten
  • Einen mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbaren Arbeitsplatz in Berlin-Neukölln

Bewerbungsinformationen

Die Station im Rahmen deines Referendariats bei Amnesty International dient dem Erwerb praktischer Kenntnisse und Erfahrungen in der Menschenrechtsarbeit. Dabei können Besonderheiten des Referendariates (beispielsweise Ausbildungsveranstaltungen für die mündliche Prüfung) berücksichtigt werden.
 
Derzeit bieten wir ausschließlich Plätze für die Wahlstation im Rahmen des juristischen Referendariats an. Dabei können Besonderheiten deiner jeweiligen Ausbildungsordnung – zum Beispiel Ausbildungsveranstaltungen für die mündliche Prüfung – berücksichtigt werden.

Die fachliche Begleitung durch Volljurist*innen ist selbstverständlich sichergestellt. Bitte erkundige dich vor deiner Bewerbung, ob unser Verein in deinem Bundesland als Ausbildungsstelle anerkannt wird, da dies nicht überall der Fall ist.

Das juristische Referendariat ist eine zweijährige praktische Ausbildung für das zweite Staatsexamen in Deutschland. Wir können deine Bewerbung nur berücksichtigen, wenn du diese Ausbildung aktuell an einem deutschen Gericht absolvierst. Leider können wir vergleichbare Qualifikationen aus dem Ausland nicht anerkennen, da das offizielle Referendariat in Deutschland Voraussetzung für eine Wahlstation bei uns ist.

Deine Bewerbung sollte ein Anschreiben, einen Lebenslauf sowie relevante Zeugnisse enthalten.

About us

Justice, inclusion, and anti-discrimination are at the core of our identity as an organization and shape our commitment to people and their struggles for justice. Amnesty International in Germany aims to become an organization that reflects the perspectives and lived realities of our society — for this, we are continuously working on fostering a culture that critically addresses discrimination within the organization.

We welcome applications from people regardless of their national or social origin, religion or belief, gender identity and sexual orientation, disability, or age. We especially encourage applications from individuals with experiences of social marginalization, including people who have experienced racism such as Black people, People of Color, Sinti and Romani people, and/or applicants with a migration or refugee background, as well as trans* or intersex individuals, people from non-academic backgrounds, and people with disabilities. We are particularly committed to giving preference to severely disabled applicants if they are equally qualified.

In many countries, people who stand up for their human rights are at risk. Time and again, we witness governments and political groups severely restricting human rights. Those particularly at risk are individuals who advocate for their rights, such as lawyers, media professionals, environmental activists, and other critical voices.
 
Amnesty International is the world’s largest movement dedicated to the defense of human rights. Amnesty is independent of governments, political parties, ideologies, economic interests, and religions. To ensure this independence, we fund our human rights work solely through donations and membership fees. Our campaigns and actions are based on the principles of the Universal Declaration of Human Rights. Amnesty International has more than ten million supporters worldwide and was awarded the Nobel Peace Prize in 1977.